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Messtechnische Kontrolle Ihres Blutdruckmessgeräts

Freitag, 11. Oktober 2019
in Ihrer Reuland-Apotheke Ermesgraben
zum Preis von 12,50 Euro


Wir überprüfen professionell Ihr Blutdruckmessgerät mit Prüfprotokoll und Prüfsiegel. Für die messtechnische Kontrolle benötigen wir das Blutdruckmessgerät einschließlich Manschette und Bedienungsanleitung. Wir überprüfen neben allen handelsüblichen Blutdruckmessgeräten auch Arztgeräte.

Bitte melden Sie sich zu einem Prüftermin an, da die Kapazität begrenzt ist.
Termin für Ihre Schönheit: Caudalíe-Beratungstag

Dienstag, 15. Oktober 2019
von 10:00 bis 16:00 Uhr in Ihrer Reuland-Apotheke Brückenstraße


Sie sind herzlich eingeladen zur individuellen Hautanalyse (Dauer ca. 30 min). Lassen Sie sich von unserer Caudalíe-Schönheitsexpertin beraten! Sie gibt Ihnen hilfreiche Tipps, mit welchen Produkten Sie Ihre Haut optimal pflegen und schützen können, und informiert Sie über die hochwertigen Pflegeserien von Caudalíe.

An unserem Aktionstag erhalten Sie 20 % Rabatt auf alle vorrätigen Caudalíe-Produkte.

Wir bitten um Terminvereinbarung unter 06502 2334. Die Reservierungsgebühr beträgt 5 EUR und wird mit einem Einkauf von Kosmetikprodukten verrechnet.
Vortrag:
Beikost für das Baby

Dienstag, 29. Oktober 2019
von 15:00 bis 16:30 Uhr im Schulungsraum im Medicum (Praxis Schneider, Dr. Stute, Dr. Roegels)


Was ist Beikost? Wann soll mit Beikost begonnen werden? Welche Nahrungsmittel sind geeignet? Welche Schwierigkeiten können auftreten? Antworten auf diese und noch viele weitere Fragen erhalten Sie bei unserem Vortrag von Frau Silvia Pallien (Gesundheitspädagogin, Still- und
Laktationsberaterin IBCLC, Kinderkrankenschwester).

Um Anmeldung in der Reuland-Apotheke Ermesgraben oder unter 06502 997550 wird gebeten. Die Teilnahmegebühr beträgt 8 EUR. Jeder Teilnehmer erhält ein kleines Geschenk.

Wir freuen uns auf Sie!

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Informativ

Unser Gesundheitsmagazin!

Videospielsucht ist international anerkannte Krankheit




Video- oder Online-Spielsucht gehört künftig zum weltweit gültigen Katalog der Gesundheitsstörungen. Foto: Lino Mirgeler - (c)dpa-infocom GmbH

Genf (dpa) - Video- oder Online-Spielsucht und zwanghaftes Sexualverhalten sind nun international anerkannte Gesundheitsstörungen.


Beide sind in die «Internationale Klassifikation der Krankheiten (ICD-11)» aufgenommen, die auf der Jahrestagung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) formell angenommen wurde. Dieser Katalog umfasst 55.000 Krankheiten, Symptome und Verletzungsursachen. Er ist erstmals seit fast 30 Jahren neu gefasst worden und tritt am 1. Januar 2022 in Kraft.


Zu zwanghaftem Sexualverhalten könne unter anderem übermäßiger Pornokonsum oder Telefonsex zählen, wie Robert Jakob, Gruppenleiter Klassifikationen (ICD) bei der WHO, sagte. Die Diagnose ist nach Definition von Fachleuten dann angebracht, wenn Betroffene intensive, wiederkehrende Sexualimpulse über längere Zeiträume nicht kontrollieren können und dies ihr Familien- oder Arbeitsleben oder das Sozialverhalten beeinflusst.


Video- und Onlinespielsucht beginnt für die WHO, wenn ein Mensch über mehr als zwölf Monate alle anderen Aspekte des Lebens dem Spielen unterordnet, wenn er seine Freunde verliert oder seine Körperhygiene vernachlässigt. Die Gaming-Industrie hatte dagegen protestiert, weil sie fürchtet, dass Menschen, die viel spielen, plötzlich als therapiebedürftig eingestuft werden.


«ICD-11 ist für das 21. Jahrhundert modernisiert worden und spiegelt Fortschritte in Wissenschaft und Medizin wider», teilte die WHO mit. Die neue Version stehe digital zur Verfügung und lasse sich in die Informationssysteme der Gesundheitsbehörden integrieren.


Jeder Störung ist ein eigener Code zugewiesen. Für krankhaftes Video- oder Online-Spielen ist es etwa «6C51», für zwanghaftes Sexualverhalten «6C72». Ärzte in aller Welt registrieren ihre Diagnosen künftig mit den neuen Codes. Damit können präzise Statistiken erstellt und Gesundheitstrends dokumentiert werden, sagte Jakob. «Zu verstehen, was Menschen krank macht und woran sie sterben, ist Grundvoraussetzung, um Gesundheitsdienste richtig auszurichten, Ausgaben festzulegen und in Therapien und Vorbeugungsmaßnahmen zu investieren», so die WHO.


Nach Angaben des deutschen Instituts für Medizinische Dokumentation rechnen Krankenkassen nach dem für Deutschland jeweils leicht modifizierten Katalog auch Behandlungen ab. Auch Statistiken zu Todesursachen werden nach den Codes geführt.


Die Vollversammlung der mehr als 190 WHO-Mitgliedsländer in Genf geht am Dienstag (28.5.) zu Ende.



Autor: Lino Mirgeler